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Warum eine Pflegeversicherung?

Gesetzlich geregelt ist die Pflegeversicherung im SGB XI. Der Versicherungsschutz wurde im Jahr 1995 in das Sozialgesetzbuch integriert. Der Sinn einer derartigen Versicherung liegt darin, dass sie ergänzend zur familiären und nachbarschaftlichen Pflegeleistung hinzutritt. Gemäß § 1 Absatz 4 SGB XI hat sie die Aufgabe, Pflegebedürftigen Hilfe zu leisten, die wegen der Schwere der Pflegebedürftigkeit auf solidarische Unterstützung angewiesen sind. Im Kern soll mithin Pflegebedürftigen ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden. Die häusliche Umgebung soll letztendlich aufrecht erhalten werden. Um diesen Zweck zu erreichen und die finanziellen Kosten zu decken, ist eine Vorsorge der Versicherungsnehmer unerlässlich.

Versicherungsfall Pflegebedürftigkeit

Mit dem Eintritt der Pflegebedürftigkeit ist der Versicherungsfall eröffnet. Pflegebedürftigkeit liegt nach § 14 SGB XI vor, wenn wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate in erheblichem Maße Hilfebedarf vorhanden ist. Um die Hilfsbedürftigkeit zu kompensieren, empfiehlt sich neben dem gesetzlichen Versicherungsschutz, der Abschluss einer zusätzlichen Versicherung. Die Infos unter Pflege-Test.de zeigen Interessierten anschaulich die Vorteile einer freiwilligen Zusatzversicherung. Im Bedarfsfall sollte eine reibungslose und vor allem schnelle Hilfe gewährleistet sein. Der Versicherungsfall stellt Betroffene und Angehörige oftmals vor eine große Belastungsprobe. Fachkundige Spezialisten versorgen und betreuen die Hilfesuchenden. Zudem steht auch bei den privaten Zusatzversicherungen der Versicherungsnehmer im Vordergrund. Es geht mithin darum, ihm ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Dafür werden sämtliche Hilfsmittel sowie qualifiziertes Fachpersonal eingesetzt. Schlussendlich ist Pflegebedürftigkeit nicht planbar und tritt ferner in meistens unerwarteten Momenten ein. Aktuell erwägt die Bundesregierung einen staatlichen Zuschuss i.H.v. 5 Euro pro Monat.

Gesetzlicher und privater Versicherungsschutz

Mitglieder der gesetzlichen sowie privaten Krankenversicherung sind ohnehin gesetzlich pflichtversichert. Allerdings ist der Versicherungsschutz als Teilkaskoversicherung zu klassifizieren. Diesbezüglich wird durch die gesetzliche Vorsorge nicht der komplette Versicherungsfall "Pflegebedürftigkeit" abgedeckt. Vielmehr handelt es sich lediglich um eine weiterreichende Ergänzung zur familiär erbrachten Pflegeleistung. Mehrkosten sind vom Versicherungsnehmer stets selbst zu tragen. Die Kosten für aufwendige Pflegeleistungen sind indes hoch und übersteigen oftmals das individuelle Budget. Durch die private Versicherung werden diese Kosten gleichsam übernommen, insoweit bietet das Versicherungsunternehmen einen umfangreichen Vollkaskoschutz.